E3 2018: EA, Microsoft, Bethesda, Devolver Digital

   Von Miggi

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Es ist wieder mal soweit: Die E3 2018 schlägt von 12. - 14. Juni 2018 ihre Zelte in Los Angeles auf und bringt somit wieder einmal das Event an den Start, auf das die gesamte Gaming-Community Jahr für Jahr wartet. Ist es doch, trotz der Beschränkung auf Fachbesucher, die die E3 im Gegensatz zur Gamescom Community-ferner macht, wegweisend für die Wege, die die verschiedenen Spiele-Publisher und Konsolenhersteller einschlagen werden. Das ist natürlich auch 2018 nicht anders. Und bereits vor dem offiziellen Start der Messe haben einige der ganz Großen ihre Highlights für die kommenden Wochen, Monate oder auch Jahre gezeigt. Um euch nicht komplett mit allem zu erschlagen, werde ich mich zuerst den 3 großen Electronic Arts, Microsoft, Bethesda und - als honorably Mention - Devolver Digital widmen. Morgen geht es dann weiter mit Square Enix, Ubisoft, Sony und Nintendo.

Electronic Arts

Electronic Arts hatte zu kämpfen nach einige der letzten Releases. Vielleicht nicht nach A Way Out, aber schon eher nach Star Wars Battlefront II oder auch dem gecancelten Star Wars-Spiel. Die bösen Lootboxen hatten einen Schatten über die Firma geworfen, den sie bisher hinter sich herziehen. Die E3 2018 war nun die große Chance dieses Debakel wieder gut zu machen. Als erste Konferenz der Messe musste man also nicht nur seinen eigenen Ruf wieder ins rechte Licht rücken, sondern auch für alle gehypten Fans weltweit die große Videospielmesse einläuten.

 

Battlefield V war der erste große Titel den EA über die Bühne feuerte. Inklusive Battle Royal Modus. Da kommt man 2018 wohl nicht mehr drum herum und wenn Call Of Duty einen hat, dann muss Battlefield nachziehen. Ich glaube ja, dass das in einem Jahr einfach nur noch ein Modus wie Capture The Flag sein wird, den halt jedes Spiel hat. Vielversprechend war aber eher die Ankündigung, dass man in Battlefield V komplett auf Lootboxen oder einen Premium Pass verzichten werde. Ein guter Schritt in die richtige Richtung. Ansonsten wolle man im Story-Modus bisher nicht erzählte Geschichten bieten, mehr Details wurden aber auf die Xbox-Konferenz verschoben. Außerdem hatte man direkt im Anschluss das neueste FIFA im Gepäck, mittlerweile ein Fixpunkt für jede EA-Konferenz. FIFA hat sich mittlerweile auch die Champions League-Lizenz gekrallt, später zeigte EA natürlich auch noch ihre restlichen Sportspiele. Ist halt nix für mich. Sorry Sportfans, ich bin da nicht so sehr im Thema.

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Battlefield V - ohne Lootboxen und Premium Pass. Sehr schön.

Als wäre es eine reine Nebensache setzte sich die Moderatorin dann ins Publikum und zwar neben niemand geringeren als Vince Zampella, seines Zeichens Entwickler bei den Titanfall-Machern Respawn Entertainment. Das kommende Star Wars-Spiel Jedi: Fallen Order wird zwischen Episode 3 und Episode 4 angesiedelt sein und man wird einen Jedi steuern, der seinen Orden vor der Auslöschung beschützt. Recht viel mehr Infos ließ sich der Mitarbeiter leider nicht entlocken. Wenn man schon bei Star Wars ist, konnte man aber auch gleich neue Inhalte für Battlefront 2 ankündigen. Sowohl für Solo: A Star Wars Story als auch für die Episoden 1-3 wird es neben neuen Modi auch neue herunterladbaren Content geben, mit dem man das Debakel zum Start vergessen machen möchte. Ein guter Anlass wieder einmal in das Spiel reinzuschauen.

 

Dann wurde es endlich ein bisschen spannender. Wie aus dem Nichts schüttelte man einen Nachfolger zum ersten Titel im EA Originals-Programm Unravel aus dem Ärmel. Unravel Two kommt mit schönem lokalen Coop-Modus und ist schon jetzt im Store erhältlich. Mit sowas kriegt man mich ja immer. Außerdem wurde der aus Deutschland stammende Titel Sea Of Solitude erneut gezeigt. Aufgeregten Indie-Entwicklern auf der Bühne zuzusehen ist mittlerweile mein heimliches E3-Highlight. So schön ehrlich. So schön aufrichtig. Und als es gerade wieder anfing gut zu laufen brachte man Command & Conquer zurück. Und zwar nicht in Pog-Form. Sondern am Handy. Die Menge tobte. Nicht. Natürlich verabschiedete man sich aber nicht damit, sondern mit einer ausführlichen Vorstellung des Bioware-Titels Anthem. Und das stellte auch ganz klar mein Highlight des Streams dar. Ich habe Bock auf Anthem. Ich werde meinen Anzug in den Iron Man-Farben gestalten und viel Spaß mit dem Titel haben. Und das ganze schon ab 22. Februar 2019. Ich hab Bock!

 

Electronic Arts hat dieses Jahr bei weitem keine Überraschungskracher geliefert. Stattdessen haben sie sich bemüht Vergangenes glatt zu bügeln und während der ganzen Präsentation immer wieder Lootboxen verteufelt, bereits angekündigte Spiele näher präsentiert, das gewohnte Sport-Programm abgehakt und ganz low-key einen Nachfolger zu Unravel veröffentlicht. Sieht man sich die bombastischen Präsentationen der letzten Jahre an, bleibt EA 2018 auf jeden Fall hinter den Erwartungen der Fans, eine wirklich schlechte Präsentation war es aber nicht. Ich freue mich sehr auf Anthem und Unravel Two habe ich schon heruntergeladen, den Test dazu findet ihr dann natürlich bald hier. tl;dr: war ganz ok, nächstes Jahr dann bitte wieder neue Triple-AAA Blockbuster und vor allem eines: mehr Star Wars.

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Stellt euch den Anzug mal in Rot und Gold vor!

Microsoft

Man kann wirklich viel über Microsoft und die Xbox One sagen. Der Start zur Ankündigung der Konsole war wirklich alles andere als optimal. Man hat verdammt viele Fehler gemacht und das nicht nur am Anfang, sondern auch noch in näherer Vergangenheit. Aber man kann Microsoft auf keinen Fall absprechen, dass sie sich sichtlich Mühe geben, Videospielern weltweit eine gute Erfahrung auf der Xbox One-Familie zu bieten. Die Games With Gold, der überarbeitete Gamepass, die Xbox One X und ihre Power, die Abwärtskompatibilität, der neue Controller für Menschen mit Beeinträchtigung und vieles mehr sind nur kleine Teile der vielen Services, die Microsoft über die letzten Jahre und Monate umgesetzt hat. Leider hatte man nur nicht wirklich die Spiele, die das System und die Services verkaufen konnten. Die Frage war, ob sich das mit dieser E3 ändern kann.

 

Und gleich zu Beginn der Präsentation wollte man ein Zeichen setzen. 50 Spiele, davon 18 Weltpremieren und 15 Exclusives für die Xbox One. Amtlich. Und gleich zu Beginn wurde der Teaser zu einem neuen Halo-Teil abgespielt. Nicht wirklich aussagekräftig. Es kommt mit neuer Engine und heißt Halo Infinite. Mehr ist nicht bekannt. Anscheinend soll es 2019 erscheinen und das bisher größte Abenteuer des Master Chiefs werden. Guter Start. Gleich danach wurde neues Material zu Ori And The Will Of The Wisps gezeigt. Der Nachfolger zum ersten Teil sieht noch einmal um einiges besser und detaillreicher aus und was soll ich sagen. Ori And The Blind Forest war genial. Der Nachfolger wird es vermutlich ebenfalls werden. Schonmal ein guter Start.

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Das neue Ori wird ein Sureshot.

Anstatt sich jetzt ein bisschen auszuruhen hat Microsoft aber direkt weiter abgeliefert. Direkt im Anschluss wurde Sekiro: Shadows Die Twice von From Software erinnert auf den ersten Blick stark an Dark Souls und Co. und kommt mit Samurai-Setting daher. Für mich als frisch gebackenen Dark Souls-Fan natürlich perfekt. Todd Howard von Bethesda betritt danach die Bühne um Mod-Support für Fallout 4 und auch ein paar Facts zu Fallout 76 anzukündigen - es soll 4 Mal so groß wie der Vorgänger werden und als Prequel zu allen bisherigen Titeln dienen. Mehr dazu gibt es aber natürlich dann bei Bethesda zu sehen. Nächste Premiere, nächstes Studio: Square Enix und Dontnod präsentieren ein neues Spiel aus dem Life Is Strange-Universum namens The Awesome Adventures Of Captain Spirit. Ein kleiner Junge verkleidet sich als Superheld, um seine Probleme zu bewältigen. Das ganze gibt es ab 26. Juni komplett kostenlos. Mehr richtig kann man fast nicht machen.

 

Ohne sich lang mit Reden aufzuhalten gab es Material von Crackdown 3, das leider bereits im Vorfeld der Messe auf 2019 verschoben wurde. Um das wieder gut zu machen, musste sich Microsoft schon was einfallen lassen. Und was soll ich sagen - sie haben mich besänftigt. Scheinbar wird Terry Crews nun doch mehr ins Spiel eingebunden als Anfangs angekündigt. Und besser könnte es eigentlich nicht kommen. Nehmt euch so viel Zeit, wie ihr wollt. Hauptsache Terry. Da warte ich dann gerne bis Februar 2019. Danach eine kurze Info am Rande - Nier: Automata wird ab 26. Juni inklusive aller DLCs auch auf der Xbox One erhältlich sein. Ebenfalls im Feburar und zwar am 22. erwartet uns das neue Metro Exodus, in dem man laut Trailer seine Waffen nun besser anpassen kann und es mit einem Haufen neuer Monster zu tun bekommt. Was Endzeit-Spiele angeht warte ich zwar immer noch ungeduldig auf S.T.A.L.K.E.R. 2, aber Metro sieht wunderschön aus und ich freue mich sehr auf den neuen Teil.

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Sekiro: Shadows Die Twice konnte auch mich vom Hocker reißen.

Direkt danach freute sich Phil Spencer, dass Kingdom Hearts III nun auch auf der Xbox erscheint. Es folgte ein Trailer mit einer Frozen-Welt. Der Fanboy in mir rastete aus und ich habe eventuell die ein oder andere Nachricht in Capslock an Menschen verfasst, die meine Begeisterung nicht zu 100% nachvollziehen konnten. Egal. Frozen. Pflichtkauf. Dass dies nur der erste von einigen Kingdom Hearts III-Auftritten sein sollte, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Nach DLCs zu Sea Of Thieves, den das Spiel dringend brauchen kann und Battlefield V trumpfte Microsoft mit einem neuen Forza Horizon auf. Der vierte Teil der Reihe spielt in Großbritannien und bringt neben 60 fps auch dynamische Jahreszeiten mit sich. Die Grafik ist wie immer atemberaubend und die wechselnden Temperaturen und Gegebenheiten bringen frischen Wind in die Serie. Und als wäre das nicht genug hat Microsoft den nächsten Kracher bzw. fünf davon. Nicht nur Playground Games, die Entwickler der Forza-Spiele werden in Zukunft Teil von Microsoft sein, sondern auch die Studios The Initiative, Undead Labs, Compulsion Games und niemand geringeres als Ninja Theory sind ab jetzt Teil von Microsoft. Wie viele andere hoffe ich, dass sich damit das First Party-Aufgebot der Xbox um einiges besser.

 

Im gleichen Atemzug wurde ein neuer Trailer zu We Happy Few gezeigt, das nun am 10. August diesen Jahres endlich seinen Release feiern wird. Sehr schön. Das Spiel habe ich schon länger als Early Access-Titel auf meiner Konsole und freue mich sehr auf die Vollversion. Weiter ging das Feuerwerk mit der Definitive Edition von Tales Of Vesperia und Material zu The Division 2, mehr dazu im Ubisoft-Teil, einer kurzen Passage über den verbesserten Gamepass und dem Indie-Segment, in dem sehr viele interessante Spiele kurz angeschnitten wurden. Dazu solltet ihr euch aber am besten selbst das Video ansehen. Das nächste Highlight nach Shadow Of The Tomb Raider war ganz klar das Skateboard-Spiel Session. Als großer Skate-Fan sieht das Spiel aus, als würde es genau diese Reihe fortführen und genau darauf habe ich schon seit vor dem verhunzten Tony Hawks Pro Skater 5 gehofft.

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We Happy Few endlich mit Releasedatum.

Wer jetzt denkt, dass es das langsam war, der hat sich geschnitten. Es folgte eine weitere Weltpremiere, diesmal von Capcom. Es wurde nichts geringeres als ein Trailer zu Devil May Cry 5 gezeigt. Man sah Nero mit einer Arm-Prothese, diverse andere Figuren und am Schluss des Trailers sogar Dante auf einem Motorrad. Alleine das lässt mich stark gehyped zurück. Fast so genauso begeistert hat mich der DLC zu Cuphead. Eine neue Insel und ein neuer spielbarer Charakter erwarten euch 2019. Ein richtiger zweiter Teil wäre zwar auch schön gewesen, aber das nehme ich genau so gerne. Danach gab es wieder einen Fuchs, der diesmal aber nicht Lucky hieß und in einem Spiel auftritt, das sehr ähnlich aussieht wie ältere Zelda-Spiele. Bandai Namco hatte dann noch das Spiel Jump Force mitgebracht, in dem man Son Goku, Naruto und Monkey D. Luffy im Kampf sah. Der realistische Look des Spiels ist ungewohnt, könnte aber gut funktionieren. Auch hier bin ich sehr gespannt. Genauso gespannt bin ich auch Dying Light 2 von Techland. Schöne Optik, Entscheidungen des Spielers verändern die Spielwelt und auch sonst sieht das alles sehr gut aus.

 

 

Komplett überraschend traf mich der kurze Teaser, der im Comic-Look ankündigte, dass 2019 ein neues Battletoads erscheinen soll. Schön, dass Microsoft diese alte Marke wiederbeleben will. Hoffentlich wird das auch was. Just Cause 4 ließ mich dafür wieder kalt. Und dann kam mein absolutes Highlight der Präsentation. Nein, nicht das Funko Mobile Game Gears Pop und auch nicht Gears Tactics für den PC. Gears Of War 5 wurde mit einem ersten Trailer vorgestellt und was soll ich sagen. Ich habe als Fan der ersten Stunde auf nichts mehr Lust, als ein neues Gears Of War. Hoffentlich müssen wir darauf nicht allzu lange warten. Mit einem Hinweis auf geplante Streaming-Dienste und die Entwicklung neuer Xbox-Konsolen verabschiedete sich Phil Spencer schließlich. Fast. Ein inszenierter Hacker-Angriff ließ in der gesamten Halle kurz das Licht ausfallen, um kurz darauf einen Trailer zu Cyberpunk 2077 abzuspielen. Das Spiel sieht fantastisch aus und ist wohl eines der ambitioniertesten Projekte der letzten Jahre. Perfekter hätte der Abschluss der Xbox-Konferenz nicht ausfallen können. Man hat sich auf das Wesentliche zurückbesinnt: Spiele. Und zwar Spiele aller Genres und aller Entwickler. Well Done Microsoft.

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In Gears Of War 5 wird natürlich der große Cliffhanger aus Teil 4 aufgegriffen.

Bethesda

Bethesda ist sich seiner Rolle bewusst. Sie wissen genau, was sie sich leisten können und was nicht. So haben sie diesmal ihre Pressekonferenz mit genau der richtigen Prise Klamauk gewürzt, die sie vom Rest der anderen abgehoben hat. Pete Hines hat das auch direkt zu Beginn klar gemacht: mit Fakten zu den Erfolgen des vergangenen Jahres und einigen Witzen über den Walmart-Leak von Rage 2 bat er niemand geringeren als Andrew W.K. auf die Bühne, die dem Publikum erst einmal ordentlich einheizten. Normalerweise finde ich diese Art von Auftritten bei der E3 immer etwas peinlich, aber irgendwie hat es bei Bethesda und Rage 2 wie die Faust aufs Auge gepasst. Danach betreten Tim Willits von id Software und Magnus Nedfords von Avalanche Studios die Bühne und präsentieren das Spiel selbst. Alles was zum Spiel gezeigt wird, sieht unglaublich vielversprechend aus und ich gehe stark davon aus, dass uns hier ein außergewöhnlicher Open World-Shooter erwarten wird.

 

Nach dem verrückten Punk-Endzeit-Mad Max-Gemisch wird es etwas ruhiger. Christian Van Hoose und Matt Firor bringen News zu Elder Scrolls: Legends, das grafisch aufgepeppt werden soll und bald auch für Xbox One, Playstation 4 und Nintendo Switch erscheinen wird sowie The Elder Scrolls Online, das vor kurzem das große Update Summerset erhalten hat, in dem man die Insel der Hochelfen zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte der Reihe bereisen kann. Ein Trailer danach zeigt eine Landschaft mit Tentakeln und Blut, hinterlegt von Metal-Klängen. Wer jetzt noch nicht an Doom denkt, hat die Reihe wohl bisher verpasst. Der neue Teil namens Doom: Eternal wird kurz darauf von den Entwicklern vorgestellt. Es soll mehr Gegner und die sprichwörtliche Hölle auf Erden bieten. Weitere Infos dazu will Bethesda auf der QuakeCon 2018 im August präsentieren.

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Doom: Eternal führt euch zurück in den Kampf gegen allerlei Dämonen.

Das darauf folgende Quake Champions will ich nicht bewerten. Ich weiß zu wenig darüber und werde es vermutlich auch eher auslassen. Aber für Fans von Multiplayer-Shootern der alten Schule ist das bestimmt ein heiliger Gral. Zumindest hoffe ich das. Interessanter für mich war dann die Ankündigung zu Prey, das im Mai 2017 erschien. Direkt für den gleichen Tag der Konferenz kündigte ein Teil des Entwickler-Teams einen neuen Story Mode, einen New Game+ Modus sowie einen komplett neuen DLC an. Sofort zum Download erhältlich. Ein Trend, den ich die letzten Jahre über sehr zu schätzen gelernt habe. Prey: Mooncrash bietet eine komplett neue Spielerfahrung. Die Mischung aus bekanntem Gameplay und Rogue-Like sieht für mich als Fan von The Binding Of Isaac besonders interessant aus und auch der Typhon-Hunter-Modus in dem reale Spieler gegeneinander antreten und sich als Mimics tarnen können verspricht viele Stunden an Spielspaß. Außerdem soll Prey VR-Unterstützung erhalten.

 

Und auch von Wolfenstein gibt es jetzt schon neues zu sehen. Zumindest als kurzer Teaser. Der Coop-Titel Wolfenstein: Youngblood lässt euch in die Haut der Zwillingstöchter von B.J. Blaskowicz schlüpfen und die Entwickler versprechen, dass ihr auch mit ihnen "Naziärsche aufreißen könnt". Schöner kann man mir ein Spiel nicht schmackhaft machen. Angekündigt wurde das ganze für 2019. Todd Howards betritt die Bühne mit einem witzigen Video zur Skyrim Very Special Edition. Selbstironie funktioniert einfach immer, vor allem wenn sie so gut umgesetzt ist wie hier. Einfach selbst reinschauen. Aber eigentlich hat er viel zu Fallout 76 mitgebracht. Die Spielwelt soll voller realer Spieler sein, die ihr auf euren Reisen trefft und das bisher größte Fallout-Erlebnis sein. Das Spiel findet in West Virginia statt und bietet euch sechs große Gebiete, die es zu bereisen gilt. Der Online-Aspekt, der nicht zwingend genutzt werden muss, lässt euch mit bis zu drei weiteren Spielern durch das Ödland ziehen und das bereits ab 14. November 2018. Erhältlich sein wird das ganze auch als Power Armor Edition mit aufziehbarem Helm, einer Karte die in der Dunkelheit leuchtet und allerhand weiteren Gimmicks. Collector's Editions kann Bethesda einfach gut. Da kann man nicht meckern.

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Zu viert durch das Ödland zu ziehen klingt ziemlich gut. Ich freu mich drauf.

Außerdem wird das auf der E3 2015 erstmals vorgestellte Fallout Shelter zur Feier des Jubiläums direkt zum Download für Nintendo Switch und Playstation 4 freigegeben. Auf der Switch sogar mit Joycons- und Touch-Steuerung, natürlich wieder kostenlos. Außerdem kostenlos und auch mobil kündigt Bethesda das Spiel The Elder Scrolls: Blades an. Ein vollwertiges Rollenspiel das für ein Mobile Game ungewohnt gut aussieht und mich sehr neugierig gemacht hat. Das Spiel soll Rogue-Like Gameplay bieten, wurde bisher nur auf dem iPhone gezeigt, soll aber für alle Plattformen umgesetzt werden. Sogar für Virtual Reality-Brillen. Und das spannendste: Alle Versionen sollen untereinander kompatibel sein. Ich bin gespannt was aus diesem Projekt schlussendlich wird. Erscheinen soll The Elder Scrolls: Blades noch diesen Herbst.

 

Und weil man auch mal ein bisschen an die Zukunft denken sollte kehrt Todd Howard mit einer Next-Gen-Ankündigung auf die Bühne zurück. Die erste komplett neue Bethesda-IP seit 25 Jahren wird Starfield heißen und im Weltraum spielen. Recht viel mehr erfährt man aus dem kurzen Teaser nicht. Aber ich glaube man kann Bethesda da schon vertrauen. Und apropos kurzer Teaser. Das worauf so viele von uns in den letzten Jahren sehnsüchtig gewartet haben, wurde endlich Realität. Eine felsige Landschaft und bedeutungsschwangere Musik leiten das kurze Aufscheinen eines Schriftzuges ein, der nicht nur mir sehr viel bedeutet. The Elder Scrolls VI. Damit beendet Pete Hines dann auch die Präsentation und schöner hätte er das auch nicht tun können. Auch wenn es noch lange dauert, bis das Spiel das Licht der Welt erblickt - auf kaum einen anderen Titel freue ich mich mehr. Dass Bethesda so viele Überraschungen im Ärmel hat, hätte ich bei weitem nicht erwartet, aber es macht mich als Fan des Studios sehr glücklich. Alles richtig gemacht.

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Ja, alleine dieser Schriftzug lässt mein Herz höher schlagen. Sorry not sorry.

Devolver Digital

Wer die Big Fancy Press Conference von Devolver Digital letztes Jahr nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst. Und zwar nicht zwingend wegen der Spiele, die der Publisher vorgestellt hat. Nein. Sondern wegen der absolut verrückten Präsentationsweise, die Devolver gewählt hatte. Die Frage war, wie man an dieses Feuerwerk verrückter Bilder und Witze anschließen wollte. Die Antwort darauf: Genau dort, wo man 2017 aufgehört hatte. Die Big Fancy Press Conference 2018 ist quasi Deadpool 2. Verrückter, Konsequenter und noch mehr von dem, was 2017 schon unglaublich gut funktioniert hatte. Inklusive Witze über das Battle Royal-Genre, Kryptowährungen und allerhand anderer Dinge. Wenn ich eine Pressekonferenz zur Unterhaltung empfehlen sollte, dann wäre es auch dieses Jahr die von Devolver Digital.

 

Aber versteckt hinter der abgedrehten Fassade hatte man auch 2018 auch wieder Spiele, die man vorstellen konnte. Dazu zählen SCUM, ein Open World Survival-Game und überraschenderweise ein Remake des From Software-Titels Metal Wolf Chaos, in dem ihr als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in einen Kampfmech schlüpft um gegen das Böse zu kämpfen. My Friend Pedro ist ein 2,5D-Shooter mit unglaublich abgedrehter Action, der nach unglaublich viel Spaß aussieht und Material für viele, viele Gameclips zu bieten hat. Der Untertitel "Blood. Bullets. Bananas." verspricht alleine schon Großes. Das Ende der Präsentation kündigt eine Fortsetzung im nächsten Jahr an, auf die man schon jetzt gespannt sein kann. Hut ab Devolver, das war noch verrückter, als ich es erwartet hätte.

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Nur ein kurzer Auszug der verrückten Präsentation von Devolver Digital.

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