Super Smash Bros. Ultimate

Von Miggi

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08. März, 12. Juni, 8. August, 14. September, 01. November, 07. Dezember. All diese Daten haben eines gemein. An diesen Tagen gab es Zwischenhalte des Hype-Train, denn Nintendo hat jeweils eine Nintendo Direct gezeigt. In diesen Videopräsentationen, zeigt die japanische Firma immer aktuelle Videos zu kommenden Spielen, gibt neue Infos preis und heizt somit die Vorfreude der Fans an. Im Jahr 2018 standen diese Videos ganz unter dem Zeichen von Super Smash Bros. Ultimate. Nintendos Prügelspiel erschien 1999 das erste Mal auf dem Nintendo 64 und erhielt bisher auf jeder Konsolengeneration einen weiteren Eintrag. Das Franchise wuchs von Mal zu Mal, neue Charaktere kamen und gingen und man konnte mit Super Smash Bros. Melee sogar in den eSports-Sektor eindringen.

Melee, das auf dem Gamecube erschien, galt lange Zeit auch als Non-Plus-Ultra der Reihe. Im Nachfolger, der auf der Wii erschien - Super Smash Bros. Brawl - wurde das rasante Tempo des Vorgängers verringert, vermutlich um auch jüngere oder nicht geübte Spieler*innen anzusprechen. Immerhin war die Wii Nintendos großer Siegeszug für Casual Gaming. Der nächste Eintrag erschien erstmals auch für eine Handheld-Konsole: Super Smash Bros. for 3DS und Super Smash Bros. for Wii U gingen einen Schritt zurück in Richtung Melee, doch leider wollte weder die Handheld-Version, aufgrund technischer Limitierung, noch die Heimkonsolen-Version so richtig zünden, was man auch teilweise der Tablet-Konsole in die Schuhe schieben kann. Mit der Nintendo Switch konnte dieser Faktor Hardware-seitig schon einmal vom Tisch gefegt werden. Nun musste das Team rund um Masahiro Sakurai nur noch auf Software-Ebene nachliefern. Der Hype der Fans war bereits nach dem ersten Teaser riesig und die Verantwortung dementsprechend groß.

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Armer Donkey Kong...

Dieser Verantwortung war sich das Team rund um Smash Bros.-Mastermind und Game Director Masahiro Sakurai aber auch bewusst. Super Smash Bros. Ultimate sollte das ultimative Smash Bros.-Erlebnis werden. Das große Ziel war es ein Spiel zu entwickeln, das sowohl die Hardcore-Fans als auch Neueinsteiger*innen gleichermaßen glücklich machen soll. Mit diesem Ziel vor Augen wurden von Direct zu Direct mehr Infos gezeigt, die nun ihren Weg ins fertige Spiel gefunden haben: alle Figuren, die bisher in der Reihe aufgetaucht sind, sind als Kämpfer*innen im Spiel verfügbar. Hinzu kommen außerdem auch einige Neuzugänge wie etwa Simon und Belmont Richter aus Castlevania, die Inklings aus Splatoon, King K. Rool aus der Donkey Kong-Serie oder - zur Freude vieler Fans - der außerirdische Drache Ridley aus der Metroid-Reihe. Somit bietet Super Smash Bros. Ultimate die bisher größte Auswahl an spielbaren Figuren der gesamten Reihe. Inkl. der bereits als DLC angekündigten Piranha Pflanze, stehen je nach Zählweise über 70 Figuren zur Auswahl

 

Und auch bei den Stages hat sich Nintendo nicht lumpen lassen. Quer durch die Reihe wurden Arenen ausgewählt, auf denen ihr euer Können unter Beweis stellen könnt. Von den legendären Zelda- oder Pokémon-Stages der N64-Variante bis hin zur Mario Maker-Stage der Wii U-Fassung haben alle möglichen Kampfschauplätze ihren Weg in die Switch-Fassung gefunden. Zusätzlich mit den extra für das Spiel neu entwickelten, kommt man so auf eine Gesamtzahl von 108 bespielbaren Stages. Jede davon ist zudem in einer Omega- und einer Final Destination-Variante spielbar, in der zwar der Look erhalten bleibt, das Kampfgeschehen sich aber lediglich auf einer einzelnen Plattform abspielt, die in der Omega-Fassung noch um Plattformen erweitert wird. Gemeinsam mit den über 800 Musikstücken, die aus unzähligen Videospielserien stammen, bildet Super Smash Bros. Ultimate so wohl wirklich das ultimative Smash Bros.-Paket.

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Bang! Bang! Feuer frei!

Aber auch mit der Vielzahl an Figuren, Stages und Musik würde das Spiel nicht punkten, solange das Gameplay nicht stimmt. Und was das angeht sind alteingesessene Fans sehr wählerisch und vorsichtig. Diesmal allerdings zu Unrecht - mit Ultimate findet das Spiel zurück zu alter (Melee-)Stärke. Die Geschwindigkeit der Kämpfe ist perfekt ausbalanciert, nicht zu schnell und nicht zu langsam, die Eingaben am Controller werden punktgenau ins Spiel übertragen und selbst an die kleinsten Feinheiten hat man diesmal wieder gedacht. Weicht man im neuesten Teil beispielweise zu oft mit dem Schild aus, nimmt der Zeitraum zu, in dem man kurz nicht getroffen werden kann und man entblößt sich ungewollt gegnerischen Attacken. Auch Dinge wie Directional Influence und die Short Hops sind natürlich wieder im Spiel. Was für Anfänger*innen nun noch viel zu Komplex klingt, als dass man es jemals erlernen könnte, geht schnell in Fleisch und Blut über.

 

Das Kampfsystem beruht immer noch auf den selben Aktionen und Knöpfen, wie es auch schon 1999 der Fall war. Das bewirkt, dass man auch in der Switch-Fassung wieder mit dem Gamecube-Controller in den Kampf ziehen kann, insofern man einen Adapter für diese Controller besitzt. Da sich kein Eingabegerät besser für Smash Bros. eignet, als der Gamecube-Controller, kamen diese Adapter aber gemeinsam mit neu produzierten Ccube-Controllern wieder in den Handel. Aber auch im Handheld-Modus oder mit dem Pro-Controller steuert sich das Spiel sehr gut. Lediglich mit einzelnen Joy-Cons wird es etwas schwierig, ernsthafte Matches durchzuführen. Für spaßige Kämpfe zwischendurch mit allerlei Item-Chaos reicht es aber allemal. Und davon gibt es genug. Also Items. Und Kämpfe. Und vor allem Chaos.

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Mit wem werdet ihr antreten?

Und genau dieses Chaos erwartet euch in etlichen Spielmodi. Ihr könnt euch in Super Smash Bros. Ultimate alleine gegen CPU-Feinde oder mit bis zu sieben Mitspieler*innen im Smash-Modus austoben. Ihr könnt so gut wie jeden Faktor der Kämpfe in den Einstellungen beeinflussen - ob es nun Items, Stages, Handicaps oder sonstiges ist. So schneidet ihr euer Smash Bros.-Erlebnis genau auf eure Wünsche zu. Genau das könnt ihr auch im Online-Modus machen. Dort wählt ihr vor der Match-Suche diverse Optionen aus, die euer Matchmaking maßgeblich beeinflussen. Zusätzlich dazu gibt es die Smash-Marken, die man individuell gestalten kann. Besiegt man online andere Spieler*innen erhält man deren Marken, die man entweder sammeln oder gegen Geld eintauschen kann. Damit lassen sich wiederum im spieleigenen Store zum Beispiel Kostüme für eure Mii-Kämpfer*innen oder neue Musikstücke freischalten.

 

Kernstück der Single-Player-Erfahrung ist diesmal der sogenannte Spirit-Mode. Nachdem in der Wii U-Fassung auf einen reinen Einzelspielermodus verzichtet wurde, dürfen sich Spieler*innen in Ultimate wieder auf über 20 Stunden Spielzeit im neuen Story-Modus freuen. Im Spirit-Mode werden alle Figuren von einer Lichtkraft entführt, lediglich Kirby bleibt übrig. Mit ihm lauft ihr über eine Karte und bestreitet allerhand Kämpfe, die auf allerhand Spieleserien abgestimmt sind. Gewinnt ihr einen Kampf, erhaltet ihr danach sogenannten Spirits, die ihr ausrüsten könnt und die euch in kommenden Kämpfen durch Buffs oder auch Items unterstützen. Nach und nach befreit ihr eure Mitstreiter*innen und könnt diese dann statt Kirby im Kampf auswählen. Immer wieder betretet ihr speziell designte Bereiche, die sich an bekannten Spielen wie Castlevania, Street Fighter, The Legend of Zelda oder Monster Hunter orientieren.

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Splish splash, I was taking a bath.

Trophäen gibt es in Ultimate diesmal leider nicht zu sammeln. Was viele Fans der Serie erst einmal skeptisch betrachteten - mich eingeschlossen - löst sich durch die Spirits schnell in Wohlgefallen auf. So nett es war zu allen Möglichen Figuren, Stages und anderen Dingen aus dem Videospiel-Universum Hintergrundtexte zu lesen und sie genau zu begutachten, so schön ist auch der Sammelspaß hinter den neu eingeführten Spirits. Diese sammelt man nicht nur im Story-Mode, sondern auch außerhalb davon. Sie werden eingeteilt in 4 unterschiedliche Seltenheits-Stufen und können sogar aufgelevelt werden. Zukünftig wird es außerdem immer wieder zeitgebundene Ingame-Events geben, in denen ihr spezielle Spirits als Belohnung erhalten könnt. Bestimmte Spirits lassen sich auf Level 99, dem Maximal-Level, sogar noch entwickeln und bieten euch so noch größere Vorteile. Langweilig wird euch also so schnell auch alleine auf keinen Fall.

 

Super Smash Bros. Ultimate wurde, wie es der Name schon sagt, mit dem Ziel geschaffen das ultimative Smash Bros.-Erlebnis zu bieten. Und was soll man sagen - mit der Riege an spielbaren Figuren, den neuen Dritt-Marken, die man ins Spiel integriert hat, den unzähligen Items, Musikstücken, Stages, Spirits - das Ziel, das sich Masahiro Sakurai und Nintendo gesetzt haben, wurde definitiv erfüllt. Ob alleine, in spaßigen Runden mit Freund*innen oder kompetitiv in Turnierform macht das Spiel unglaublich viel Spaß und bietet Spielstunden en masse. Und auch DLCs, die neue Figuren, Stages und Musik beinhalten werden, wurden bereits angekündigt. Ultimate wird also definitiv ein mehr als langlebiger Titel auf der Nintendo Switch werden.

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5 von 5 Meisterhänden.

Der Podcast zum Spiel:

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Das Video zum #PancakeSmash-Event:

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